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C2B statt B2C? – Auswirkungen von Blockchain,Smart Contracts & Co. Auf die Rolle des Verbrauchers

Walter Blocher (2017). In Kenning, Peter und Lamla, Jörn (Hrsg.), Entgrenzung des Konsums, Wiesbaden 2017.

DOI: 10.1007/978-3-658-19339-3_6
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Abstract:
Blockchains beinhalten das Potenzial, die Rollen von Marktakteuren grundlegend zu verändern, insbesondere die Beziehung zwischen Verbrauchern und Unternehmern neu zu strukturieren oder die traditionellen Rollengrenzen aufzuheben. Unter anderem wird dadurch dem Verbraucher die Möglichkeit eröffnet, bei der Aushandlung von Verträgen eine wesentlich aktivere Rolle zu übernehmen (C2B), als dies derzeit im Massengeschäft der Fall ist (B2C), und überdies die Datenhoheit zurückzuerobern. Die Unveränderlichkeit und die garantierte Ausführung von Smart Contracts erlaubt ihm möglicherweise die Überwindung des Rechtsdurchsetzungsdefizits im Bereich niedriger Streitwerte. Eine Regulierung mit Augenmaß könnte dazu beitragen, dem durch Blockchains und Smart Contracts entstehenden „Internet der Werte“ eine europäische Dimension zu geben und die vor mehr als 20 Jahren beim „Internet der Information“ vertane Chance nunmehr zu nutzen.

Prof. Dr. Dr. Walter Blocher

Initiator und Sprecher der DLT-Forschungsgruppe; Co-Leiter der Projekte C2B und Crypto Assets

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